Hoagart´n

2005

Samstag 8. Januar 2005
Wie jedes Jahr veranstalteten die Wallberger wieder ihren Hoagart, bei dem Martin Köck die verbindenden Worte sprach, hervorragend und genau wie im richtigen Leben die Texte von ihm. Ebenso Klasse, ja sogar Spitze die jungen Musikanten vom Verein und vom Tegernseer Tal. Eine Freude war es ihnen zu zuhören, mit welchem Können und Eifer sie aufspielten. Ein Einakter einstudiert von Annamirl Wunschl rundete das Programm ab. Schade, daß nur so wenig Zuhörer, besonders vom eigenen Verein, anwesend waren. Die Jugend hätte sich mehr Besucher verdient.
    
2006

7. Januar Hoagart
Gemütlich wird bei den Wallbergern groß geschrieben; ebenso die Pflege der Volksmusik. Beides war am Samstagabend in der Vereinshütte zuhören, wo Musikanten einen Hoagart zum Jahresauftakt gestalteten. Mit dabei waren die Kloavadrahtn, die Riedler Musikanten, sowie 5 junge Mütter mit Gitarren, noch ohne Namen, sie treffen sich seit kurzem bei Annerose Kölbl zum Üben. Die verbindenden Worte las Dorfschreiberin Christa Gerke, sie hatte die Lacher in der vollbesetzten Hütte auf ihrer Seite. Die letzten Besucher hielten es bis 2 Uhr aus, die Riedler Musikanten gaben noch einiges zum Besten.
    
2007

13. Januar Wallberger Hoagart zum Jahresauftakt
Mit einem klingenden Gruß haben die "Wallberger" das neue Jahr in ihrer Trachtenhütte empfangen. Der Wallberger Hoagart, der bei den Trachtlern schon eine lange Tradition hat, wurde von der Auerberger Stubnmusi, in verschiedenen Besetzungen und der Raffelmoser Tanzlmusi gestaltet, beide kamen aus dem nahen Leitzachtal. Zusammen mit den jungen Wallberger Sängern unter Leitung von Josef Bogner und der Okaria-Musi aus der Vereinsjugend gestalteten sie das musikalische Programm. Eine Überraschung war auch der Haushamer Hans Eichenseer, der trotz hohen Alters "auswendig" seine Gedichte, aus eigener Feder und dem richtigen Leben entnommen, vortrug. Er bekam dafür viel Beifall von den Zuhörern, von der fast vollbesetzten Wallberger Hütte, die die fehlten waren eigentlich die Wallberger. Wie aus dem richtigen Leben, wahre Begebenheiten gab es auch in der Hütte. Kalte Füße "Er und Sie", nicht verbandelt, aber gemeinsam in einer Decke eingewickelt. Es war trotzdem ein schöner und gelungener Einstand in das neue Jahr; die Anwesenden gingen mit einem schönen Gefühl dabei gewesen zu sein, nach Hause.
    
2008

12. Januar Wallbergerhoagart
Gut besucht war der Hoagart am Samstagabend, wie fast immer Mitglieder und Freunde des Vereins, fast keine Ausschußmitglieder, die der 1. Vorstand begrüßen konnte.
3 Musikgruppen waren der Einladung des Vereins gefolgt: die Schaftlacher Stubnmusi, die Sunnseitn Dirndln und die Windfeldmusi aus Miesbach, Blaskapelle in kleiner Besetzung. Nachdem Annerose Kölbl den von ihr verfaßten Neujahrsgruß vorgelesen hatte, kam Hano Sollacher zu Wort. Eine neue Technik hielt beim Hoagart in der Wallbergerhütte Einzug. Zu den Originaltexten vom "Brandner Kaspar", die er gekonnt vortrug, wurde eine Illustration von dazu gehörigen Bildern des Künstlers Hans Reiser mit einem Bimer an die Leinwand gebracht. Man konnte sich hiermit die einzelnen Szenen zu den Worten gut vorstellen. Die Zeit zwischen den Pausen wurde von der Musi ausgefüllt, die auch sonst den ganzen Abend fleißig aufspielten. Wichtig war auch der Ratsch der Anwesenden, der ja beim Hoagarten nicht zu kurz kommen darf. Es war wieder einmal ein schöner Abend.
    
2009

Samstag 10. Januar 2009 "Wallberger Hoagart"
Wallberger begrüßen das neue Jahr, so stand es in der Zeitung im Terminkalender. Einen klingenden Gruß entbietet der Trachtenverein traditionsgemäß dem neuen Jahr. leider konnte der Vorstand nur wenige Besucher begrüßen, fast keine echten Wallberger. Die Vereinshütte war nur außen an der Wand besetzt, der Mittelteil völlig leer. Der Vorstand sagte, wir haben doch noch keinen Frasä, daß wir den Mittelbereich zum Tanzen brauchen. Er bedauerte, daß so wenig Interesse da ist, wenn was angerichtet wird, es ist ja auch alles mit Kosten verbunden. Bei seiner Begrüßung bedankte sich Karl Kölbl bei Annerose Kölbl für den schönen Neujahrsgruß und bei Klaus Altmann für das dazugehörige Motiv auf der Vorderseite der Karte. Musikalisch wurde der Abend von verschiedenen Gruppen gestaltet. Es waren dies die Glaslhang-, die Königsalm- sowie die Schoat´n-Musi, alles junge Musikanten, die alle flott aufspielten. Drei Frauen aus Kreuth, der "Pointer Dreigesang" rundeten den musikalischen Teil ab. Zwischen den pausen trug Toni Wackersberger jun. heitere und besinnliche Gedichte vor. Es waren auch wahre Begebenheiten dabei, die sein Großvater aufgeschrieben hatte und die Besucher zum Lachen brachten.
Ein gelungener Abend für die anwesenden Besucher und ein guter Einstand ins Neue Jahr.
Ja mei: Voraus in d´Zeit siegt ma halt net weit. / Aber rückwärts, auf Ehr, schaugst von Jahr zu Jahr mehr.
so gehts wenigstens dem Schreiben!

2010

Samstag 16.01.2010 Hoagart
Hoagart´n in der Wallbergerhütte, die diesmal nach einem Raunzer des Vorstand im vorigen Jahr gut besetzt war, volles Haus also. Das Puplikum gut gemischt, Wallberger und Gäste.Auffallend viele junge Wallberger, sowie etliche Ausschußmitglieder. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den 1. Vorstand trug Annerose Kölbl den selbstverfaßten Neujahrsgruß vor, der mit dem Bild vom Wallbergkircherl sn die Mitglieder verschickt worden war. Karl Kölbl stellte dann die Musikgruppen vor, die Rottacher Bläser unter der Leitung vom Weber Hans, die Probstbichl-Musi aus Schliersee; sie waren besetzt mit Harfe, Baß, Steirischen, Gitarre, sowie als Krönung Okarina und Flöte auf denen auch ein Stück gespielt wurde. Von eigenem Gewächs, die Schoat´n Musi, zwei junge Madl und zwei ebenso junge Burschen mit drei Zithern und Baßgitarre, gekonnt spielten, wie unser Geschichtenerzähler der Kohlauf Walter bestätigte. Er ist der neue Kulturpreisträger der Stadt Miesbach, führte gekonnt durch das Programm und hatte mit seinen lustigen Erzählungen und Verserl die Lacher auf seiner Seite. Zum Schluß las noch der Wackersberger Toni jun. ein paar überlieferte Episoden seines Großvaters vor. Es war wieder einmal ein schöner Abend, der den Besuch wert war, zum Ratschn kamen auch alle, sowie es sich für einen Hoagart´n gehört. Zur späten Stunde bedankte sich der 1. Vorstand bei den Musikgruppen, die umsonst gespielt haben, da hatte aber Kohlauf einen Einwand, umsonst nicht! es gab Brotzeit und Benzingeld und ihnen hats auch gefallen. Ebenso bedankte er sich bei den Besuchern für ihr kommen und Aufmerksamkeit und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Das Seit´n voll werd ein Beitrag von mir! "A Gschbaß muaß sei!"
Wia da Bua koa guats Zeignis hoam bracht hod, hod sei Papa gmoant, für so a Zeignis gheratn se eigentli Schläg, sagt da Bua drauf: Papa i woaß wo insa Lehra wohnt.

Weilsd oiwei so vui Schoklad geseßn hoas, had sesöi Diandl gsagd, wia sei Schwesta a farbigs Butzerl griagd hod.

Und wia höcha de Berg, wia frischa de Gams und wia scheena de Diandln, wia schiefriga* sans.*schwieriger
Siefert Heinz

Frühjahrshoagart in der Hirschbergler Hütte
Zusammen mit den Vorständen der Trachtenvereine Hirschbergler und Wallberger lud die Musikschule Tegernseer Tal zu ihrem traditionellen Frühjahrhoagartn in die Hirschberglerhütte ein. Zehn Gruppen der Vereine und der Musikschule musizierten in der vollbesetzten Hütte. Gegen 21 Uhr war der offizelle Teil des Abends vorbei, trotzdem spielten die Musikanten in ihrer Begeisterung noch bis spät in die Nacht weiter.

2011

Hoagart am Samstag, 15. Januar 2011
Am Samstag, 15. Januar 2011 fand in der Wallberger-Vereinshütte der alljährliche Hoagart statt. Die Hütte war bis auf den letzten Platz belegt und die Besucher hörten gespannt den Klängen der Oberwinkler Tanzlmusi, der Fockenstoa Musi, der Tegernseer Tanzlmusi und der Sachsenkamer Sängerinnen. Wackersberger Anton trug mit seinen heiteren und interessanten Geschichten zu einem gelungenen Abend bei.

2012

Der erste Termin im neien Jahr war der Hoagart in da Vereinshüttn am 14. Januar 2012. Leider warn nur ca 20 Leid do, wos echt schod war, weil subba Musien do warn. Do warn de Familienmusi vom Wackersberger, de Stodlberg Dirndln, de Musi von da Grauvogl Antonia und de Musi vom Stohschneider Schorsch. Durchn Abend gführt hod da Wackersberger Toni. Fürs naxte Jahr dadn sie olle Beteiligten wünschen, dass mehrer Zuhörer kemma dadn.

2013

Des war's mit de Termine im Kalenderjahr 2012, doch 2013 geht’s scho glei wieder auf: Am 15.01.2013 lod'n de Wallberger zum Hoagart mit da Oberland Blos, da Eckbank Zithermusi, da Hafelbach-Musi und da Johanna Bogner ei. A bissl mehra kannt los sei, moant da Musiwart Sepp Bogner.

2014

Neujahrhoagart
Am Samstag den 18. Januar war unsere Wallbergerhütte beim Hoagart zum Jubiläumsjahr bis auf den letzen Platz gefüllt.
Eine einmalige Stimmung herrschte nicht nur bei den mitwirkenden Sänger und Musikanten, auch die Besucher waren hellauf begeistert.
Der Wackersberger Toni führte humorvoll durch das Programm, der Köck Martin verlas den Neujahrsgruß. Vereinsmitglieder sangen und musizierten, unter anderm Oberacher Sänger und Hafelbachmusi, aber auch Sänger und Musikanten aus dem Tal gaben uns die Ehre. Dafür erhielten alle Mitwirkenden vom Vorstand das Jubiläumszeichen.
Es gab keine Bühne, wie im richtigen Leb'n saßen alle gemütlich beinander.
Die Küche sorgte gut für das leibliche Wohl und die Bedienungen waren schnell und freundlich.
Es war für Leib und Seele ein schöner Abend.

Fotos:Christine Pfluger

2015

Neujahrhoagart
Am Samstag den 18. Januar war unsere Wallbergerhütte beim Hoagart zum Jubiläumsjahr bis auf den letzen Platz gefüllt.
Eine einmalige Stimmung herrschte nicht nur bei den mitwirkenden Sänger und Musikanten, auch die Besucher waren hellauf begeistert.
Der Wackersberger Toni führte humorvoll durch das Programm, der Köck Martin verlas den Neujahrsgruß. Vereinsmitglieder sangen und musizierten, unter anderm Oberacher Sänger und Hafelbachmusi, aber auch Sänger und Musikanten aus dem Tal gaben uns die Ehre. Dafür erhielten alle Mitwirkenden vom Vorstand das Jubiläumszeichen.
Es gab keine Bühne, wie im richtigen Leb'n saßen alle gemütlich beinander. Die Küche sorgte gut für das leibliche Wohl und die Bedienungen waren schnell und freundlich.
Es war für Leib und Seele ein schöner Abend.