was bsunders ...

Corps Vitruvia

1950

Besuch der Vitruven in der "Post " 19. Juni
Zu diesem geselligen Abend waren auch die "Wallberger" eingeladen, um die nun über 50 Jahre bestehende Verbindung mit den "Vitruven" wieder aufzunehmen, die leider seit 12 Jahren unterbrochen war. Dr. Karl Förderreuther als Vertreter der Gastgeber, sowie Vorstand Höß gedachten in kurzen Worten den Beziehungen zwischen den "Wallbergern" als Volkstr. Erh. Verein und dem corporativ angeschlossenen Vitruven. Nach diesen beifällig aufgenommenen Ausführungen begann der gemütliche Teil. Die Rottacher Musi spielte zum Tanz auf und bald herrschte ausgelassene Stimmung. Erst zu vorgerückter Stunde konnte man sich trennen.
Beim Wallbergerfest in Enterrottach am 13. August 1950 war auch eine Abordnung der Vitruven.

1951

Vitruvenball am 11. Juni im Gasthof zur Post
Als Ausklang des diesjährigen Bundesfestes des Corps Vitruvia war traditionsgemäß die Fahrt ins Tegernseer Tal um mit den Wallbergern einige frohe Stunden zu verbringen. Die Gastgeber trafen bereits am Vormittag in Tegernsee ein, um dem Bräustüberl einen Besuch abzustatten. Nachmittags fuhr eine Abordnung auf den Wallberg um ihrer Gefallenen zu gedenken. Bei der Gedenktafel am Wallbergkircherl war die Feierstunde, bei der auch einige Ausschußmitglieder der Wallberger vertreten waren. Am Abend versammelten sich Vitruven und Wallberger bei der Post um gemeinsam lustig zu sein. Die hiesige Musik spielte zum Tanz. Doch die wenigen Stunden vergingen viel zu schnell. Erst zu vorgerückter Stunde wurde Abschied genommen.

1952

Vitruvenball am 23. Juni im Gasthof "Post"
Bereits am Vormittag trafen die Gäste aus München im Tegernseer Bräustüberl ein um den Frühschoppen einzunehmen. Wundshammer Sepp begrüßte im Auftrage des Vereins die Anwesenden. Am Nachmittag fuhr eine Abordnung zum Wallbergkircherl zur Kranzniederlegung an der Gedenktafel, an welcher die Gefallenen beider Weltkriege aufgeführt sind. Herr Jänicke vom Corps Vitruvia hielt die Gedenkrede. Wundshammer Sepp sprach einige Worte im Namen des Vereins. Nach stillem Gedenken wurde die Heimfahrt angetreten. Abends 20 Uhr trafen sich Wallberger und Vitruven im Saale zur Post in Rottach. Die hiesige Musik spielte zum Tanz. Nach kurzer Zeit herrschte schon feucht-fröhliche Stimmung. Denn lustige Leut´ gibts überall. Erst in vorgerückter Stunde wurde der Ball beendet.
Beim Wallbergerfest am 15. August 1952 fuhren die Vitruven zusammen mit den Wiener Wallberger auf einem Daxwagen zum Festplatz nach Enterrottach mit.

1953

22. Juni Vitruvenball im Überfahrtssaal
Wie alljährlich verbringt das Corps Vitruvia seinen letzten Tag am Tegernsee um den Ausklang ihres Bundesfestes zu feiern. Bereits am Vormittag traf der größte Teil des Corps im Tegernseer Bräustüberl ein. Eine Abordnung der Wallberger war zur Begrüßung erschienen. unterhaltsame Stunden folgten. Nachmittags galt es, der Gefallenen beider Weltkriege zu gedenken. Zahlreiche Corpsangehörige und die Abordnung des Vereins gaben dieser Gedenkstunde am Wallbergkircherl würdigen Charakter.
Abends begann der Festball im Überfahrtssaal. Ein Sprecher der Gastgeber betonte die gute Kameradschaft mit den Wallbergern, welche nun schon über 50 Jahre dauert. Vorstand Höß Peter schloß sich diesen Ausführungen an. Erfreulicherweise wurde die Mitgliederzahl von Seiten der Vitruven erhöht. Nun war der Zeitpunkt des geselligen Teils gekommen. Die hiesigen Musikanten spielten zum Tanz. Zum Gaudium aller wurde von den Vitruven ein Wanderpokal gestiftet in Form eines reich verzierten Maßkruges. Jeweils 5 Vertreter beider Gruppen wurden auf die Bühne gebeten um ein Wetttrinken abzuhalten. jeder der Beteiligten wurde in die Kindheit zurückversetzt, denn auf die Bierflaschen wurden Sauger befestigt. Es wurde ein hartes Ringen der Rivalen, das die Wallberger nur knapp zu ihren Gunsten entschieden. Somit bleibt der Krug für ein Jahr bei den Wallbergern. Noch lange währte geselliges Beisammensein. Zum abschied wünschte sich jeder ein frohes Wiedersehen.

1954

21. Juni Vitruvenball im Sommerkeller
Wie alljährlich, so hatten auch heuer die mit den Wallbergern verbundenen "Vitruven" ihre Semesterschlußfeier am Tegernsee anberaumt. Nach einem zünftigen Frühschoppen im Bräustüberl, bei dem musiziert, gesungen und Erinnerungen ausgetauscht wurden, gedachten am Nachmittag die beiden Vereinigungen ihrer Gefallenen an der Gedenktafel am Wallbergkircherl. In Vertretung des Vorstandes sprach Wundshammer Sepp Worte des Gedenkens und legte eine Blumengebinde nieder.
Abends traf man sich zum traditionellen Ball im herzoglichen Sommerkeller. Die Wallberger waren der Einladung gerne und zahlreich gefolgt. Die Rottacher Musikanten spielten zum Tanz. Bald herrschte frohe Stimmung, die Plattler gaben Proben ihres Könnens, welche seitens der Gastgeber herzlich begrüßt wurden. Den Höhepunkt des Abends bildete der Pokalwettstreit um den Maßkrug, den die Wallberger voriges Jahr gewinnen konnten. Es war nicht leicht, fünf handfeste Trinker ausfindig zu machen, welche in kürzester Zeit ein Flaschl Bier austrinken konnten. Nur knapp behauptete sich unsere Vertretung, um somit den Krug für ein weiteres Jahr verwalten zu können. Erst in vorgerückter Stunde wurde der Heimweg angetreten.

1955

Vitruven-Ball 20. Juni in Tegernsee
Auch heuer verbrachte die Studentenvereinigung Corps Vitruvia ihre Semesterschlußfeier am Tegernsee. Im Bräustüberl trafen sich Vitruven und Wallberger, um in Verbundenheit einige frohe Stunden zu verleben. Nachmittags gedachte man der Gefallenen und Verstorbenen an der Gedenktafel am Wallbergkircherl. Als Vertreter der Wallberger sprach Wundshammer Sepp Worte des Gedenkens. Diese schlichte Feier auf Bergeshöh´ hatte tief berührt. Bei Regen und Schnee fuhr man talwärts. Abends traf sich alt und jung im Bahnhotel Niggl. Vorstand Höß Peter und einige Mitglieder waren nur anwesend, was allerdings bei den Gastgebern nicht beeindruckte. Das Ansehen des Vereins wird damit nur geschmälert. Wenn auch keine Trachtenkameradschaft verbindet, so sind die Wallberger doch verpflichtet, eine Tradition von mehr als 60 Jahren zu wahren. Trotzdem konnte das der frohen Stimmung keinen Abbruch tun.. Der Maßkrug, als Wanderpokal gestiftet von den Gastgebern, blieb wieder bei den Wallbergern. Erst zu später Stunde trennte man sich.
Beim Wallbergerfest am 14. August 1955 in Enterrottach war auch eine Abordnung der Vitruven dabei.

1956

Vitruven-Ball, 13. Juni im Guggemoos
Wie alljährlich, so kamen auch heuer wieder die Corpsbrüder der Vereinigung Vitruvia an den Tegernsee, um mit den Wallbergern besinnliche Stunden zu verleben. Vorstand Höß Peter begrüßte die Gastgeber im Tegernseer Bräustüberl beim Frühschoppen. Nachmittags wurde an der Gedenktafel am Wallbergkircherl Kranz und Blumenstrauß niedergelegt zum Gedenken der Gefallenen und Verstorbenen beider Vereinigungen.
Abends traf man sich bei Guggemoos zum gemütlichen Teil. Die Wallberger waren zahlreich vertreten und ernteten lebhaften Beifall für die schneidigen Schuhplattler. mit Fingerhakeln wurde der Maßkrug-Pokal ausgekämpft. Der Krug blieb wieder für ein Jahr im Besitz der Wallberger. Die feucht-fröhliche Stimmung blieb noch lange erhalten, bis sich nach Mitternacht die Gesellschaft auflöste.
   
1957

Vitruvenball am 18. Juni im Gasthof zur Post
Traditionsgemäß kamen auch heuer wieder die Vitruven, um mit den Wallbergern einige sorglose Stunden zu verleben. Vorstand und Schriftführer waren auch zum Frühschoppen erschienen zur Begrüßung der Gastgeber des Corps Vitruvia. Nachmittags war Totengedenken am Wallbergkircherl. Ein gemeinsames Vaterunser beendete diese schlichte Feierstunde. Abends fanden sich im Postsaal zahlreiche Mitglieder, vorwiegend aktive Paare, welche gleich einige Plattler zum Besten gaben. Somit kam gleich Stimmung in die Gesellschaft, auch das übliche Hüte und Mützentauschen setzte ein und manch´ einer schaute noch gescheiter drein als sonst. Leider waren diesmal bei den Vitruven keine Bierzeichen vorhanden. Lag es nun an der Metallknappheit, oder war der Finanzmann der Gastgeber mit unserem Vereinskassier verwandt? Dies soll jedoch kein Vorwurf sein gegen oben genannte Ausführung, sondern wir wollen nur dafür eintreten, daß die alten Bräuche nicht in Vergessenheit geraten. Der Maßkrug-Pokal wurde auch heuer wieder von unserer Vertretung gewonnen, wobei sich Kröll Schorsch als bester Flaschlsäufer entpuppte. Die Weiblichkeit zeigte sich auch im Fingerhakeln. Nur die Tanzerei war nicht ideal, weil dafür ein Nebenraum bestimmt wurde. Trotzdem fanden sich alle zurecht und wurde ziemlich spät, bis wieder Ruhe herrschte.

1958

Beim Wallbergerball am 10. Mai war auch ein Vertreter vom Corps Vitruvia. Er überbrachte Grußworte seiner Vereinigung und lud die Wallberger ein, am 16. Juni mit ihnen zu feiern.

1959

VitruvenballAm 29. Juni war wieder der Ball der Vitruven im Gasthof Bauer in Rottach, bei dem sich auch die Wallberger zahlreich beteiligten.

1960

Vitruvenball
Am Montag den 20. Juni folgten die Wallberger der Einladung der Vitruven zum Vitruvenball. Am Vormittag empfing eine Abordnung die Vitruven in Tegernsee. Nach einem gemütlichen Beisammensein im Bräustüberl, war das Ziel das Wallbergkircherl. Zum Leidwesen der Vitruven war das Wetter nicht gerade einladend, aber um so beruhigender für den Vorstand, denn mit der Heuarbeit war bestimmt nichts versäumt.
Am Kriegerdenkmal im Wallbergkircherl legten die Vitruven zum Gedenken an die gefallenen und verstorbenen Mitglieder einen Kranz nieder. Auch Vorstand Stadler gedachte in kurzen Worten der gefallenen Vereinskameraden. Am Abend des gleichen Tages fand der Vitruvenball statt., zudem auch zahlreiche Wallberger erschienen waren.

1961

Vitruvenball
Am 12. Juni begrüßten die Wallberger die Vitruven am Bahnhof, um dann gemeinsam im Bräustüberl den Frühschoppen einzunehmen. Auf dem Wallberg im Kircherl am Kriegerdenkmal legten die Vitruven für die Gefallenen beider Vereinigungen einen Kranz nieder. Auch Vorstand Stadler gedachte in kurzen Worten der toten Helden.
Am Abend des gleichen Tages fand der Ball im neu erbauten Speisesaal in Enterrottach statt.

1962

Sepp Birk, 2. Vorstand der Wallberger und Adlbert Simon waren mit den Vitruven auf dem Wallberg, um den Zustand der Gedenktafel am Hafnerstein zu besichtigen. Da die Vitruven ihr 100 jähriges Bestehen der Studentenvereinigung dort feiern möchten, soll die Gedenktafel renoviert werden. Für die Kosten kommen die Vitruven auf.
Vitruvenball
Am Vormittag trafen sich die Vitruven im Bräustüberl ein und wurden von einer Abordnung Wallberger begrüßt. Am Nachmittag wurde beim Denkmal auf dem Wallberg der gefallenen und verstorbenen Mitglieder gedacht. Am Abend fand der Vitruvenball in Enterrottach statt, zu dem auch die Wallberger eingeladen waren.
    
1963

Hundertjähriges Stiftungsfest Vitruvia
Am 25. Juni trafen sich die Vitruven und Wallberger am Vormittag im Bräustüberl. Auf dem Wallberg bei der Heldengedenktafel am Hafnerstein, legten nach kurzen Gedenkreden die Vorstände der Vitruven und Wallberger zum Zeichen der Verbundenheit einen Kranz nieder.
Am Abend des gleichen Tages fand im Sommerkeller der Vitruvenball statt. Vorstand Stadler überreichte der Vereinigung Vitruvia zum 100 jährigen Gründungsfest einen schönen Krug und all zu schnell verging der Abend bei Tanz und gemütlicher Unterhaltung.

1964

Beim Hoagart am 9. Januar im Gasthof Baur war auch eine Vertretung der Vitruven da.
Beim Festabend zum 75. Stiftungsfest der Wallberger am 4. April 1964, sprach auch der 1 Vorsitzende der Vitruven, Generalstaatsanwalt Machhof. Er wies auf die guten Beziehungen der beiden Vereinigungen hin und beglückwünschte die Wallberger zum 75 jährigen Stiftungsfest und überreichte als Zeichen treuer Verbundenheit ein wertvolles Erinnerungsband für die Vereinsfahne.
Zu Ehrenmitgliedern wurden von der befreundeten Corps Vitruvia die Herren Dr. Karl Förderreither und Karl Friedrich ernannt. Am nächsten Tag, am Sonntag trafen sich die Wallberger und Vitruven bei Schnee und Nebel auf dem Wallberg zum Gedenkgottesdienst im Wallbergkircherl. Pfarrer Kronast wandte sich in einer Ansprache auch hier an die Teilnehmer und würdigte noch einmal die Bedeutung der Pflege des heimatlichen Erbes.
Bei der Hauptversammlung der Wallberger am 7. Mai war auch als Vertretung der Vitruven Dr. Forderreither.
Vitruven-Ball
Am 21. Juni begrüßten sich die Vitruven und die Wallberger im Bräustüberl um anschließend der gefallenen Mitglieder auf dem Wallberg im Wallbergkirchlein zu gedenken. Der Ball fand am Abend im Wiesseer Hof statt, zu dem auch die Wallberger eingeladen waren.

1965

Vitruvenball in Enterrottach
Am 26. Juni fand der Vitruvenball in Enterrottach statt. Am Vormittag war eine Messe im Wallbergkirchlein. Hernach gedachten die Vorstände beider Vereinigungen an der Kriegergedächtnistafel der gefallenen und verstorbenen Mitglieder mit ehrenden Worten.