was bsunders ...

Wiener Wallberger

Die Einträge aus dem Protokollbuch der Wallberger Egern-Rottach sind so *gekennzeichnet*

1919

4. Oktober:25. Gründungsfest im Antonius-Saal, Dreher Park in Meidling

1920

30. Juli / 1. August: Alpine Tänze vorgeführt am Neuen Wiener Rathausplatz
5. August: Mitwirkung beim Ersten großen Hubertustag in Ober St. Veit, Hubertushof

1921

20. Februar: 25. Wallberger-Tanz. Katharinenhalle. Dreher Park,
*14. März: Bei der Ausschuss-Sitzung wurde mitgeteilt daß die Wiener Vereinskameraden schrieben von einem geplanten Besuch im Sommer, wurde beschlossen dieselben zum Augustfest einzuladen und näheres der Generalversammlung zu überlassen.
7. Juni: Bei der Ausschußsitzung wurde als 3. Punkt das Ansuchen unseres Wiener-Zweigvereins den Mitgliederbeitrag wieder festzustellen erledigt und unsere Brüder in Wien mitgeteilt, daß derselbe sich in Anbetracht der ungünstigen Valuta und der schlechten Ausnutzung der Vereins Vorteile auf jährlich 2 Mark pro Mitglied festgesetzt wurde. Ferner wurde ein Schreiben des Brudervereines Betreff Unsitten auf dem Lande, einstweilen zurückgestellt um sich erst über den rechtlichen Standpunkt in dieser Beziehung Gewißheit verschaffen zu können.*

1922

Gründung der Theatergruppe
*6. August: Schon lange freute man sich auf das Augustfest der Wallberger, da Besuch der Wiener Wallberger nach langer Zeit angesagt war. Tatsächlich hielten unsere Wiener Vereinsbrüder auch ihr Wort und erschienen 31 Mann und Weiblein stark, teilweise mit Mitgliedern aus Linz und Brünn.
Der Samstag Abend brachte im Vereinslokal Seerose eine angenehme Unterhaltung zu der verschiedene Anwesende besonders stark beitrugen. Die Berge zierten Freudenfeuer zum Willkommensgruß der Wiener Gäste. Am Sonntag gings mit Musik zum Festplatz Enterrottach, dort entwickelte sich auch bald das bei den Wallbergerfesten übliche lustige Treiben, das auch kleine Regenschauer nicht abkühlen konnten. Abends traf man sich noch im Stammlokal Seerose zu einer gemütlichen Maß und besprach die Vereinsangelegenheiten. Bald folgte nun die Abreise der Wiener Mitglieder und mit der Hoffnung auf ein baldiges gesundes Wiedersehen schieden die Vereinsbrüder aus Wien.*
    
1923

*Christbescherung armer Kinder durch die Wiener WallbergerDaß sich echte Freundschaft und treuer Opfersinn gerade in Zeiten schwerster Not am schönsten bewähren, zeigte sich wieder in herzerfreuender Weise bei der am 2. Weihnachtsfeiertag im Überfahrtssaale in Egern abgehaltener Christbescherung der Wallberger, denn was hier Dank edler Hilfsbereitschaft und unermüdlicher Hingabe der Wiener Wallberger unterstützt durch den Trachtenverein D´Goaserer geleistet wurde, übertraf alle Erwartungen.
Schon seit Wochen hatten diese in rastlosem Eifer und mit großen persönlichen Opfern, Gaben und Geldgeschenken gesammelt, um unsern armen Kindern, sowie alten und kränklichen Leuten eine Weihnachtsfreude bereiten zu können. Als sich unter den Klängen der lieben alten Weise, "Stille Nacht, heilige Nacht" der Vorhang der Bühne öffnete, strahlte von einem mächtigen reich geschmückten Christbaum das milde Licht der Weihnachtskerzen in den dichtgefüllten Saal. Auf langen Tischen waren Berge von Weihnachtsgeschenken aufgetürmt: Stoffe, mit denen mehr als 30 (dreißig) Kinder vollständig bekleidet werden, Lebkuchen und andere Süßigkeiten und eine Menge von allen möglichen Spielsachen für die Kleinen, welche ein Vereinsmitglied der Wallberger, Herr Ringelholz von der Firma Schleyer und Co. Spielwarenfabrik Nürnberg spendete, sowie reiche Lebensmittelpakete für Erwachsene, die auch zu aller Freude besonders von einheimischen Geschäftsleuten gegeben wurden.
Nach einem vom Chorverein Egern, der sich bereitwilligst in den Dienst der guten Sache stellte, in bekannt guter Weise vorgetragenem Musikstück, sprach der Vorstand der Wallberger Herr Buchberger, herzliche Begrüßungsworte an die Gäste, namentlich an die erschienenen Vertreter der Wiener Wallberger und Goaserer. Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte er dem 1. Vorsitzenden der Wiener Wallberger, Herrn Prakesch, dessen Initiative die ganze Veranstaltung überhaupt zu danken war, die Ehrenmitgliedurkunde des Stammvereins. Nun brachten zwei Kinder einen von Herrn Schulrat Sailer - Egern in oberbayr. Mundart verfaßten Willkommensgruß an die Wiener zur Vortrag der sehr nett und beifällig aufgenommen wurde. In herzlichen Worten dankte Herr Prakesch für die ihm zugedachte Ehrung, versicherte dem Verein die tatkräftige Unterstützung durch die Wiener Wallberger und wünschte ihm Hebung und Förderung und treues Festhalten an seinen bewährten alten Grundsätzen und Zielen.
Die nun folgende Verteilung der Gaben brachte Leben in die erwartungsvolle Kinderschar. In langen Reihen nahten sie sich den freundlichen Spendern und reich beladen kehrten sie mit strahlenden Augen, aus deren Glück und Freude lachten, an ihre Plätze zurück. Manch herzliches Vergelts Gott, manch warmer Händedruck und manch dankbarer Blick aus gerührten Mutteraugen zeigte unsern Wienern, welch stilles Glück sie mit an den Tegernsee brachten. Daher war auch die kraftvolle Ansprache des Herrn Bürgermeisters Bachmair und die warmherzigen Dankesworte des H. Herrn Prälat Haindl allen Anwesenden aus der Seele gesprochen.
Die sich anschließende Christbaumversteigerung, durchgeführt von unserem unübertrefflichen Michl Stoib sen., erzielte nicht nur reiche Heiterkeit, sondern auch eine ansehnliche Einnahme für die Vereinskasse, erreichte doch der Gipfeltrieb allein einen Preis von 75 Goldmark (75 Billionen Mark).
So wurde durch die Opferwilligkeit unseren Wiener Bundesbrüdern und durch das einträchtige Zusammenwirken aller Beteiligten in diesen traurigsten Tagen unseres Volkes viel Weihnachtsglück und Weihnachtsfreude gestiftet, denn
"Wenn so sich füget Hand in Hand / und Bruderliebe sorgt und wacht
dann senkt in stiller Winternacht / sich Weihnachtsfrieden auf das Land"*.

1924

*Die Fahrt nach Wien vom 9. - 16. Oktober 1924 der Wallberger Egern-Rottach

In treuer Kameradschaft
Die Wiener Wallberger und die Wallberger des Stammvereins Egern-Rottach die an der Wienerfahrt teilgenommen haben.

Endlich war der Tag angebrochen wo es galt unseren lieben Wiener Wallbergern den längst versprochenen Besuch abzustatten und nach Wien zu fahren und zu ihrem 30 jährigen Stiftungsfest unsere Glückwünsche persönlich darzubringen.
Unter schwierigen Verhältnissen wurden die Vorbereitungen getroffen, hauptsächlich die Beschaffung und Kosten des Passes hatten manchen Wallberger wankelmütig gemacht, die Reise zu unternehmen, aber trotzdem hatten sich 23 Mitglieder teils mit Frauen fest entschlossen, die geplante Reise zu unternehmen.
Am 9. Oktober mit dem Frühzug fuhren die Teilnehmer 28 an der Zahl, beseelt mit dem besten Humor München zu, um von dort mit dem Schnellzug nach Wien zu gondeln. Eine Stunde Aufenthalt in München wurde benutzt um in den Weißbierhallen eine Stärkung vorzunehmen, was auch ergiebig ausgeführt wurde.
Nun gings wieder zur Bahn, von der Schnellzugleitung wurde in liebenswürdiger Weise den Wallbergern sogar ein extra Abteil im Waggon besorgt, so daß alles beisammen war, was auf so langer Fahrt auch viel gemütlicher ist. Nicht lang dauerte die Fahrt so wurde von mancher durstigen Seele der Wunsch laut: Wenn doch ein Wirtshaus da wäre um den Durst zu löschen. Da entdeckten ein paar besonders findige Wallberger den Speisewagen und bald waren sämtliche durstenden Wallberger dort zu finden. Einer von diesen durstigen Brüdern kam auf den Einfall den Speisewagen umzutaufen in den Namen Bräustüberl, was viel heimischer klingt aber auch die Wirkung hatte, daß gar bald verschiedene Marken des edlen Nasses ausgingen, was man ja sonst bei einem Bräustüberl nicht gewohnt ist. Überfrisch gestärkt kehrten nun schön langsam sämtliche Bräustüberl Stammgäste in ihr Abteil zurück um dort bald ein bißchen zu nafezen.
Lustig ging die Fahrt weiter entlang an der Gebirgskette, vorbei an schönen Dörfern und Auen bis endlich Salzburg die Grenzstation Halt gebot. Eine Stunde Aufenthalt hieß es. Pässe und Gepäck wurden kontrolliert, den Zug durfte niemand verlassen. Unser Herbergsvater, mit seiner Herkuleskraft hatte auf der Fahrt eine Fensterscheibe im Abteil eingedrückt und man wollte in Salzburg den Schaden ausbessern lassen. Aber ausgrutscht. Die Österreicher haben kein Glas für die Bayern hieß es, und ein schlagfertiger Bahnbediensteter gab uns den weisen Rat: "Machts euch halt an Pappendeckl nei", was allgemeine Heiterkeit hervorrief. Die Stunde war vorbei, es ging nun im österreichischen Schnellzugtempo weiter. Das berühmte Bräustüberl war auch österreichisch geworden, aber nicht minder fein wie das bayrische, alles war zu haben, und dazu noch verhältnismäßig billig. Nun gings dahin durch Ober- und Niederösterreich entlang an der schönen blauen Donau. In St. Pölten ein paar Stunden vor Wien, wurden wir zur allgemeinen Überraschung von unseren lieben Obmann der Wiener Wallberger Herrn Prakesch empfangen und aufs herzlichste begrüßt.

Um 1/2 8 Uhr abends war das Ziel erreicht, am Bahnhof wurden wir von mehreren bekannten Wiener Wallbergern ebenfalls aufs herzlichste begrüßt, und ins Vereinsheim geleitet, wo dann das Abendessen eingenommen und auch gleich die Quartierverteilung vorgenommen wurde. In der ersten Stunde fröhlichen Beisammenseins wurde schon empfunden von der echten und wahren Gemütlichkeit unserer lieben Wiener. jeder einzelne Teilnehmer von uns war überzeugt welche edle Herzen unsere lieben Wiener besitzen, wie hoch sie uns schätzen und mit diesem Bewußtsein gingen wir dem ersten Tag in die gut versorgten Quartiere.

Am nächsten Tag (Freitag) galt vorerst der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien. In liebenswürdiger Weise hatten sich verschiedene Herren von den Wiener Wallbergern als Führer hervorgetan. Als erstes wurde das Schloß Schönbrunn besichtigt welches herrliche Sehenswürdigkeiten aufwies und einen unvergeßlichen Eindruck auf jeden machte. Dann gings in den Tierpark wo hauptsächlich das Affenhaus die längste Zeit in Anspruch nahm, ferner der Tiroler Volksgarten, auch auf die Gloriette wurde ein Abstecher gemacht, von welcher ein herrlicher Rundblick über die Stadt Wien ist. Es wurde Abend und Zeit zur Rückkehr, denn um 8 Uhr war der offizielle Begrüßungsabend, im "grünen Tor". Auf der Rückfahrt streikte plötzlich die Elektrische, und man war gezwungen entweder per Auto oder auf Schustersrappen zum genannten Lokal zu gelangen. Der Begrüßungsabend nahm den schönsten Verlauf.

Vorstand Prakesch von den Wiener Wallbergern hielt eine schneidige Begrüßungsansprache und bedankte sich vor allem bei den Wallbergern des Stammvereins, daß seine Mitglieder die Mühen und Kosten nicht gescheut haben, zu ihrem 30 jährigen Stiftungsfest persönlich zu erscheinen. Er ernannte den Stammverein und dessen Vorstand Peter Buchberger zum Ehrenmitglied des Zweigvereins Wien und überreichte ihm zum äußeren Zeichen der Dankbarkeit künstlerisches, sehr schön ausgeführtes Ehren-Diplom. Hierauf betrat der Vorstand des Stammvereins, von den Wienern stürmisch begrüßt das Podium. Er betonte, daß es der Stammverein für seine Ehrenpflicht hielt, den Zweigverein Wien die Glückwünsche zum 30 jährigen Stiftungsfest persönlich zu überbringen, und die bestehende Freundschaft zu erneuern und zu erweitern, verfolgen doch beide Vereine den gleichen Zweck und die gleichen Ideale. Auch sprach er den Wienern den persönlichen Dank aus für die so reichen Gaben bei der Weihnachtsbescherung armer Kinder der Gemeinde Rottach. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und der innigsten Freundschaft ernannte Vorstand Buchberger den Zweigverein Wien zum Ehrenmitglied des Stammvereins, und überreichte Herrn Prakesch die schlichte Ehren-Urkunde, nebenbei zur Erinnerung an das 30 jährige Stiftungsfest einen von Herrn Ulbricht und Herrn Vogl kunstvoll gefertigten und mit edlem bayrischen Bier gefüllten Humpen, welcher von den Wienern mit großer Freude und Dankbarkeit entgegen genommen wurde. Es folgten noch weitere Ansprachen anwesender Trachtenvereine, und man ging dann zum gemütlichen Teil über. Es wurde großes geleistet in musikalischer und gesanglicher Darbietungen, und ein erstklassiger Wiener Humorist brachte den ärgsten Griesgram zum lachen. Kurz und gut, der Abend verlief in der schönsten Harmonie und jeder mußte sich sagen, ein paar schöne und fröhliche Stunden erlebt zu haben.


Am nächsten Tag (Samstag) war vorerst wieder Besichtigung der Stadt, vor allem der berühmte Stefansdom, die kaiserliche Gruft mit 138 Särgen der verstorbenen Habsburger, das Parlament, Rathaus und noch vieles andere. Vor allem hatte der Rathauskeller den größten Anziehungspunkt, denn dort gab es einen herrlichen Tropfen Rebensaft und mancher konnte sich schwer von diesen Räumen trennen. Abends 8 Uhr war nun der große Festabend in den Sophien Sälen, der unendlich große Saal, einer der größten und schönsten der Stadt Wien machte einen gewaltigen Eindruck auf uns, dann dazu die verschiedenen Trachten aus Steiermark, Tirol, Kärnten gaben ein farbenprächtiges Bild. In Musik und Gesang wurde erstklassiges geboten, hauptsächlich der Tanz der Wiener Wallberger fand großen Beifall. Der zweite Bürgermeister der Stadt Wien beehrte die Veranstaltung mit seinem Besuch, und nahm auch längere Zeit Platz an der Ehrentafel des Stammvereins. Es gab auch einen Glückshafen, wo sehr schöne Preise zur Verteilung kamen, ebenfalls Blumen Verkaufstände waren zugegen um von dem Erlös einigermaßen die Ausgaben zu decken, welche ins riesige gingen, es kostete nämlich die Saalmiete allein 13 Millionen Kronen. Der Abend verlief glänzend und schnell verflossen die abwechslungsreichen Stunden, ein jeder ging oder fuhr per Auto mit dem Bewußtsein nach Hause, daß unsere lieben Wiener alles aufgeboten haben, ihr 30tes Wiegenfest würdig zu feiern.

Dritter Tag (Sonntag) Um 11 Uhr waren wir, sowie auch Vertretungen anderer auswärtiger Vereine im Rathaus zur Audienz beim ersten Bürgermeister der Stadt Wien geladen. Herr Bürgermeister Dr. Seitz beehrte die Wallberger mit einer längeren Ansprache und hob rühmend hervor, daß gerade die Wallberger es waren, die sich vor 30 Jahren das Ziel gesteckt hatten. die Tracht und Sitten und Gebräuche unserer Ahnen in den Alpenländern zu erhalten, ohne den bodenständigen Trachtenvereinen wäre sicher schon durch die große Mode das Alte und Schöne verschwunden.
Nach der Rede des Herrn Bürgermeister bedankten sich einzeln die sämtlichen Vorstände der anwesenden Vereine, als erster kam Vorstand Buchberger als Stammverein zu Wort. Er bedankte sich in kurzen kernigen Worten für das freundliche Entgegenkommen und Aufmerksamkeit, welche die Stadtgemeinde Wien den Trachtenvereinen entgegenbringt und übermittelte die herzlichsten Grüße seiner engeren bayrischen Heimat.
Nachdem sämtliche Vorstände gesprochen hatten, lud Herr Bürgermeister alle Anwesenden ein, mit ihm in den Rathaushof zu kommen, um dort an dem Musikfest der Wiener Waisenkinder teilzunehmen. Von ungefähr 300 Waisenkinder waren 50 musikalisch ausgebildet und es war rührend anzusehen, wie meisterhaft die armen Kleinen ihre Mandolinen und Gitarren spielten.



Nach dieser Feierlichkeit zog eine unwiderstehliche Kraft sämtliche Teilnehmer wieder in den Rathauskeller, dort wurden zur Stärkung wieder etliche Tropfen Rebensaft eingenommen, wo es auch bei manchen mehrere Tropfen wurden. Nachmittags wurde der berühmte Wiener Prater besucht. Da ging der Trubel erst los.. Das Leben auf dem Prater gleicht dem Münchner Oktoberfest, nur ums fünffache größer, wenns reicht. Von weitem fiel schon das 50 mtr. hohe Riesenrad ins Auge, eine wunderbare Hoch- und Tiefbahn, in kolossalem Umfang, Zirkus Busch, alle erdenklichen Buden und Verkaufsläden, kurz und gut, man wurde nicht fertig um alles zu besichtigen. unsere lieben Wiener wurden aber auch nicht müde mit dem herumführen und erklären, sie haben wirklich sehr viel getan für uns und es sei ihnen an dieser Stelle nochmals der herzlichste Dank ausgesprochen. Mit dem Sonntagabend hatten nun die offiziellen Festlichkeiten ihren Abschluß gefunden.

Montag (vierter Tag) wurde nochmals gruppenweise Besichtigungen vorgenommen, z. B. Donauhafen, der Kobenzl, Kahlenberg, von wo der Wiener den besten Wein bezieht, und noch Perchtelsdorf, ein kleiner Vorort von Wien, wo ein altes Gründungsmitglied der Wiener Wallberger, Herr Schmidt sein Heim besitzt. Perchtelsdorf ist eine historische Stätte und zeigt noch viele Sehenswürdigkeiten aus der Türkenbelagerung von 1683.
Montagabend war noch eine kleine Abschiedsfeier im Vereinslokal "zur schönen Schäferin" in der Herr Prakesch nochmals seinen Dank aussprach für den Besuch des Stammvereins. Vorstand Buchberger dankte ebenfalls für die liebenswürdige Aufnahme und so freundliche Entgegenkommen, und schloß mit der Versicherung ebenfalls alles aufzubieten um den Wienern beim nächsten Besuch in Egern Rottach recht viele frohe Stunden zu bereiten.

Dienstag früh um 8 Uhr schlug nun die Scheidestunde und mit dem Bewußtsein viele schöne und unvergeßliche Stunden bei unsern lieben Wiener Wallberger genossen zu haben, fuhren wir wieder der Heimat zu. Mit dem D-Zug gings wieder dahin, das viel gepriesene Bräustüberl war auch dabei und wurde bald wieder fest in Anspruch genommen. In Attnang-Puchheim hieß es umsteigen, um einen Abstecher in das schöne Salzkammergut zu machen. Mit elektrischer Kraft fuhren wir bei herrlicher Witterung am schönen wildromantischen Traunsee entlang, man wurde nicht müde und satt mit der Betrachtung der herrlichen Gegend. Um 3 Uhr nachmittags kamen wir nach Bad Ischl, ein erstklassiger Kurort und es wurde dort Quartier bezogen, welches uns unsere Vorläufer in liebenswürdiger Weise bestellt hatten. Mit großer Freundlichkeit wurden wir dort aufgenommen.
Nach einem kleinen Imbiß, wurde der Kurort besichtigt bis es zu dunkeln begann. Abends fanden sich wieder alle im Quartier ein, denn da gab seinen herrlichen Tropfen Terlaner Wein, welchem fleißig zugesprochen wurde, und bald herrschte die fidelste Stimmung und allem. Herr Rauchenecker entdeckte ein Klavier und bald wurde auch das Tanzbein geschwungen, rasch verflossen die Stunden und nur zu bald wurde durch das Eintreten der Polizeistunde dem feuchtfröhlichen Abend ein Ende bereitet.

Mittwoch früh ging die Reise wieder weiter, über St. Wolfgang, Mondsee, Obersee, Grottensee, überall eine herrlich schöne Gegend. Leider war es etwas neblig geworden, so daß von den Bergspitzen wenig zu sehen war. In Salzburg angekommen, wurde nochmals Halt gemacht, um diese alte Römerstadt zu besichtigen. Es gab in Salzburg herrliche Sehenswürdigkeiten, unter allen die Festung Hohensalzburg, der Dom mit seinen kulturellen Gemälden, das alte Glockenspiel und das Lustschloß Hellbrunn mit seinen wunderbaren Wasserkünsten. Abends wurde wieder eine gemütliche weinfeuchte Unterhaltung veranstaltet, die ebenso fröhlich verlief, wie die vorigen.

Donnerstag nachmittags wurde die Heimreise angetreten und somit hatte die Wallgergerfahrt nach Wien sein Ende erreicht - die Fahrt hatten ihren Zweck vollkommen erfüllt, die Freundschaft mit unseren lieben Wienern wurde vergrößert und gestärkt. Den Teilnehmern wird sie zeitlebens eine schöne und unvergeßliche Erinnerung bleiben.
Buchberger Peter I. Vorsitzender.*

1926

*Begrüßungsabend der Wiener Wallberger
Elf Mitglieder unseres Zweigvereins in Wien hatten die finanziellen Opfer nicht gescheut, um uns zu besuchen und gemeinsam mit uns das schöne Augustfest zu feiern.
Ihnen zu Ehren wurde am Samstag den 7. August abends eine Begrüßungsfeier veranstaltet. Mit warmen Worten begrüßte der Vorstand Herr Schiffmann die lieben Wienergäste und hieß sie im Namen des Vereins herzlich willkommen.
Der Vorstand der Wiener Wallberger Herr Bielz bedankte sich und bewiesen die getauschten Worte, die innige Freundschaft, die die beiden Vereine verbindet; als äußeres Zeichen hierfür überreichte Herr Bielz, den schön gebundenen Wallberger Marsch. Der kleine Schlichtner Bua und der kleine Wimmer von der Hammerschmiede trugen zu Ehren der Gäste ein allerliebstes Gedicht Seppl und Nandl vor, gewidmet den Wienern und erfreuten mit der reizenden Art des Vortrags die Anwesenden.
Herr Schöpping, Kommerzienrat aus München und Herr Fritz Brand Buchhalter in Tegernsee erhielten für 25 jährige Mitgliedschaft eine Ehrenurkunde ausgehändigt.
Der musikalische Teil lag in Händen unseres einheimischen Künstlertrios Reiter, Holl und Kiem, dessen Leistungen zu allbekannt sind. Zwei oberbayrische Gedichte, vorgetragen von Frl. Julie Reinhard und einige Lieder und Musikstücke die von anwesenden Sommergästen zum Besten gegeben wurden, sorgten hinreichend für Abwechslung. Auch Herr Prälat Haindl als Vorstand der Armenpflege wollte den Besuch der Wiener nicht vorbei gehen lassen, ohne auch bei dieser Gelegenheit seinen nochmaligen herzlichen Dank den Wienern für die reiche Bescherung der armen Kinder unserer Gemeinde in der traurigen Zeit vor Jahren auszusprechen.

Es war ein gemütlicher, unterhaltender Abend, der den Wiener Gästen, sowie auch den anwesenden Vereinsmitgliedern in angenehmster Erinnerung bleiben wird.

Nachdem das mit so großem Eifer vorbereitete Fest in Enterrottach wegen der Ungunst der Witterung, auf nächsten Sonntag verschoben werden mußte, was besonders für unsere lieben Wiener sehr verdrießlich war, konnten dieselben für die erlebte Enttäuschung nur an den Reizen unserer schönen Bergheimat Ersatz finden. Ein schöner Sommertag war angebrochen am Dienstag den 10. August, geeignet zu einer größeren Bergpartie. 6 Wiener Wallberger teils mit Frauen bestiegen unter Führung von Herrn Hofer Ludwig den Wallberg. Oben angelangt, hielt Herr Mayer aus Wien eine Ansprache, worin er die Anhänglichkeit und Liebe der Wiener zu unserem schönen Tegernseer Tale mit seinen Bergen zum Ausdruck brachte.

Die Anwesenheit der Wiener Wallberger bot die günstige Gelegenheit zur Aussprache über Ziele und Aufgaben beider Vereine; zu diesem Zwecke berief Herr Vorstand Schiffmann am selben Tag eine Ausschußsitzung ein. Sämtliche Wiener, sowie der I. Vorstand und I. Kassier unseres Brudervereins D´Hirschbergler waren erschienen. Ein Antrag des Herrn Mayer, Ehrenvorstand unseres Zweigvereins, dahingehend, Trachtenvereine, die sich aus ehemaligen Wallbergerzechen gebildet hatten, also namentlich die Hirschbergler, als Zweigverein mit den Wallbergern wieder zu vereinigen, wurde von den Anwesenden mit Vorbehalt aufgenommen; einerseits wäre dies auch zu begrüßen, anderseits wurden aber dagegen große Bedenken geäußert und namentlich Herr Bachmair, Vorstand der Hirschbergler, begründete dies in sachlichen Worten, wobei er besonders auf die große Gefahr der Entstehung von Trutzvereinen hinwies.

Als weiterer Punkt wurde der Jahresbeitrag der Wiener zum Stammverein gegenüber der Vorkriegszeit abgeändert. Entsprechend der schlechten Wirtschaftslage in Österreich und der großen Differenz zwischen Schilling und Mark, worunter unser Zweigverein schwer zu leiden hat, wurde ein Pauschalbetrag von 15 Mark jährlich vereinbart.*

1927

*14. August: Die befreundeten Wiener Wallberger, die bereits am Samstag eingetroffen waren und beim Begrüßungsabend in der Seerose, den um die Wallberger hochverdienten Säcklermeister Herrn Baumgartner zum Ehrenmitglied des Wiener Vereins ernannt hatten, fuhren im Daxwagen mit nach Enterroach zum Wallbergerfest.


Auf Antrag der Wiener Wallberger fand am folgenden Donnerstag den 18. ds. Monats im Vereinslokal eine Beratung zur Erledigung wichtiger Vereinsinteressen statt. Herr Kassier Schätz berichtete den Verlauf des Festes, , dessen finanzielles Ergebnis mit Befriedigung aufgenommen wurde. Sodann ergriff Herr Bielz aus Wien das Wort und erläuterte in kurzen Umrissen, die schwierige Aufgabe die er sich als Vorstand der Wiener Wallberger gestellt hatte, nämlich die Erbauung eines Vereinshauses in Wien in oberbayrischer Bauart.
Dasselbe soll außer Vereinszwecken ganz besonders den Mitgliedern des Stammvereins, die in früheren oder späteren Jahren die Stadt Wien einmal besuchen wollen, zugute kommen, indem dort alle Wallberger kostenlose Unterkunft finden können.
Die erforderlichen Geldmittel sollen durch freiwillige Beiträge von Mitgliedern, Interessenten und Nachbar- und Brudervereinen aufgebracht werden und stellten deshalb die Wiener an den Stammverein die herzliche Bitte um weitgehende finanzielle Unterstützung.

Die Abhaltung einer außerordentlichen Generalversammlung war wegen der kurzen Aufenthaltsdauer der Wiener nicht mehr möglich, so mußte der versammelte Ausschuß allein die etwas schwierige Angelegenheit durch führen und faßte schließlich mit Einvernehmen des Herrn Bürgermeister Bachmair folgenden Beschluß:
In Anbetracht des gemeinnützigen Zweckes und insbesondere zum Zeichen des Dankes, den wir unseren Wienern schulden für die große Hilfeleistung zu Weihnachten 1923, zeichnet die fast vollständig versammelte Vorstandschaft im Namen des Gesamtvereins die Summe von 1000 Mark, zahlbar in 5 Jahresraten zum Baufond der Wienervereinshütte.
Hocherfreut über dieses Ergebnis, dankte Herr Bielz und versicherte, daß auch die Wallberger in Rottach-Egern, wenn sie sich einmal in der gleichen Lage befinden sollten, bei den Wienern eine offene Hans finden werden.*

1928

*18. Februar... und selbst ein Wiener Wallberger besuchte unsern beliebten Wallberger-Ball, trotz der weiten Reise und der damit verbundenen Unkosten, ein Zeichen der treuen Anhänglichkeit, jenseits der weißblauen Grenzpfähle zu unserm Verein.*
    
1929

*20 Wiener Wallberger nahmen an der Fahnenweihe des Stammvereins "Die Wallberger" Egern-Rottach am 29./30. Juni 1929 in Rottach-Egern teil.
Herr Viktor Bielz, Vorstand des Zweigvereins die Wallberger in Wien wurde zum Ehrenmitglied des Stammvereins ernannt.

Herr Viktor Bielz gab bekannt, daß der Verein den nachstehenden Mitgliedern des Stammvereins Rottach, folgende Auszeichnungen verliehen hat:
Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: Herr Bürgermeister Felix Bachmair in Rottach, Herr Gewerberat Direktor Hugo Brandl in München
Mit silbernen Ehrenringen wurden bedacht: Herr Ehrenvorsitzender Carl Reinhard Rottach, Herr 1. Vorstand Peter Schiffmann Rottach, Herr Ehrenmitglied und 1. Zeugwart Ludwig Baumgartner Rottach, Herr Ehrenmitglied Peter Buchberger, Hagrain.
Ferner gab Herr Bielz bekannt, daß der Ritterorden des Weißen Kreuzes in Wien folgende Mitglieder des Stammvereins mit der Wildburgmedaille ausgezeichnet und ihn mit der Übergabe beauftragt habe: Herrn Ehrenvorsitzenden Carl Reinhard Rottach, Herrn Zeugwart Ludwig Baumgartner Rottach, Herrn Jakob Kiechl Kalkofen.



Fahrt nach Wien zum 35. Stiftungsfest
Endlich am Freitag den 4. Oktober 1929 traten wir die schon lange geplante und vorbereitete Reise bei schönem Wetter, zirka 30 Mitglieder, nach Wien an. Es war uns ein schöner Herbsttag beschieden als wir die Gauen Österreichs durcheilten mit dem Schnellzug Salzburg - Linz - Wien das heute unser Ziel sein sollte in die liebevollen Kreise unseres Zweigvereins dessen 35. Stiftungsfest wir mitfeiern wollen.
Einen unvergeßlichen Eindruck machte uns schon allein der Empfang am Westbahnhof von der Vorstandschaft und Mitgliedern der Wiener durch eine flotte Musikkapelle sowie Peitschenknallen von Mitgliedern eines befreundeten Trachtenvereins. Es wurde dann zu einem Zug gruppiert und ins Stammquartier Hotel Holzwarth wurden unter schneidigen Märschen gezogen worauf anschließend der Begrüßungsabend stattfand; wo wir die erste Wiener Gemütlichkeit genießen konnten, wie sich ja uns auch während des ganzen Aufenthaltes in reichem Maße zuteil wurde. Der erste Vorstand, Herr Bielz begrüßte uns im Namen der Wiener Wallberger und hieß uns herzlich willkommen in den festlich geschmückten Vereinslokal, wo sich auch verschiedene Wiener Persönlichkeiten einfanden. Nachdem unser Vorstand seine Freude und Dank für den überaus herzlichen Empfang zum Ausdruck gebracht und Herr Bielz noch einige Ehrungen vornahm ging der Abend in den gemütlichen Teil über.

Andern Tags, Sonntag Vormittag 9 Uhr wurde gleich aufgebrochen zu einer Führungstour nach dem Stefansdom und auf den Turm sowie den inneren Teil der Kirche, dann kamen wir zu der ältesten Kirche von Wien, zum Parlament, Operntheater, Burgschenter ?, Rathaus, zu den 2 Kunst- und Naturhistorischen Museen.
Nachmittags gings dann nach Schönbrunn, der eine Teil besichtigte die Gemächer des Kaisers Franz Joseph sowie die Wagenburg, der andere Teil den Zoologischen Garten. Abends war dann im Winsburger Festsaal der eigentliche Festabend eingeleitet durch den Einmarsch der Besucher und Mitglieder der Wiener, ausgefüllt durch Prologe, humoristische Vorträge und Tanz, ein Glückshafen trug weiter zur Stimmung bei.
Es war ein Fest der Zusammengehörigkeit, ein Fest an dem zu erkennen war, daß nut nicht die beiden Vereine zusammengehören, sondern das ganze deutsche und österreichische Volk in seinen breiten Maßen.
Am Sonntag ging der eine Teil in die Kirche, der andere interessierte sich für den Demonstrationszug gegen den Frieden von St. Germain, darauf zum Rinder neben Ratskeller zum Mittagessen, nachmittags zum Peter und abends wieder Zusammenkunft im Holzwarth.

Am Montag gings dann immer noch von herrlichem Wetter umgeben, in die Ausflugsorte Koblenzl und Kahlenberg, abends zum "Heurigen" in Grinzing, wo sich auch viele Wiener einfanden, sowie der Bayernverein, um bei flotter Musik gemütliche Stunden zu verleben.

Am Dienstag besichtigten wir einige Museen, mittags waren wir diesmal im Rathaus bezw. Ratskeller den wir auch in seiner ganzen unbeschreiblichen Größe besichtigen konnten, nachmittags gings dann zur Donau, die Hafenanlagen zu besichtigen, die Schlepper, Dampfer und Kanonan.
Es gab soviel Neues zu schauen für uns, daß es fast zuviel wurde alles in uns aufzunehmen. Abends konnten wir noch den Genuß erleben, eine Strauß-Operette - "Hotel Stadt Lemberg" zu erlauschen, durch Beziehungen verschiedener Wiener Wallberger.
Nicht vergessen unseren herzlichsten Dank auszusprechen all den Wienern, die uns diese Tage hindurch die Sehenswürdigkeiten Wiens zeigten uns überall hinfuhren und begleiteten nochmals herzlichsten Dank insbesonders Herrn Meier, Herrn und Frau Schindler, Rieger Bartl und Herrn Gattinger.
Schwer wurde es uns allen wieder zu scheiden nach dem vielen Schönen, besonders aber Abschied zu nehmen von den Wienern, welche alle, was nicht geschäftlich verhindert war, noch zum Bahnhof eilten zu einem Lebewohl, auf Wiedersehen, zu einem Händedruck, besonders schwer fiel es dem Vorstand der Wiener, Herrn Bielz, der sich der Tränen nicht erwähren konnte unvergeßliche Tage der Wiener Gastfreundschaft von der Ankunft bis der Zug wieder aus der Halle fauchte, unter Winken bis wir ihren Blicken entschwunden waren, wo es dann wieder zurück, diesmal aber das landschaftlich schöne Salzkammergut in die Heimat ging.*

1930

Errichtung der Wallbergerhütte am Roppersberg

1931

Mitwirkung der Theatergruppe bei dem Schauspiel "Rosse" von Billinger am Wiener Burgtheater
Erweiterung der Wallbergerhütte
*Freitag den 14. August 1931 veranstalteten wir einen kleinen Empfangsabend zu Ehren unserer lieben Gäste aus Wien, die es sich nicht nehmen ließen zu unserem Wallbergerfest persönlich zu erscheinen. Unsere Sänger besonders halfen den Abend verschönern.
Am Sonntag den 16. August 1931 war dann eine Ausschußsitzung gegen 3 1/2 nachmittags mit Anwesenheit der Wiener Ausschußmitglieder unter dem Vorsitz unseres Ehrenmitglieds, Herrn Bielz, Vorstand des Wiener Zweigvereins in der hauptsächlich die Brünner Angelegenheit besprochen wurde. In ehrender Weise wurden von dem Vorstand der Wiener Herrn Bielz, drei Ausschußmitglieder mit dem bekannten Ehrenring geehrt. Die Herren sind:
II. Vorstand Kandlinger Korbinian
I. Kassier Höß Georg
I. Schriftführer Führmann Roman
Nach Besprechung verschiedenem fand die Sitzung ihr Ende.
Am Mittwoch fand sich ein magerer Kreis von Mitgliedern zum Abschied unserer lb. Wiener Gäste im Gasthof zur Post ein.*


1933

2. Erweiterung der Wallbergerhütte

1927-1937

27 Aufführungen von Volksstücken durch die Theatergruppe im Josefssaal, Wien 8. (heute: Englisches Theater)
              
1938

Ehrenvorsitzender Carl Schmidthuber wird kommissarischer Leiter. Die Eingliederung des Vereins in den deutschen Alpenverein kann verhindert und die Unabhängigkeit und Selbständigkeit des Vereins während der NS-Zeit bewahrt werden.

1940

10jähriges Bestehen der Hütte, Anbringung einer Gedenktafel für die Gründer

1940-1943

Sonnwendfeiern auf der Wallbergerhütte, Aufrechterhaltung des Hüttenbetriebs auch während der Kriegsjahre

1945

Weiterbewirtschaftung der Hütte durch die Mitglieder, starkes Ansteigen der Ausflüglerzahlen an Wochenenden